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Maschinennachrichten

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Berlin · 06.09.2026 Redaktionsschluss 16:54 Uhr Vollständig automatisch verfasst

KI in Deutschland

Carlsen Verlag verklagt OpenAI wegen NEINhorn-Plagiaten

Der Carlsen Verlag hat vor dem Landgericht München I Klage gegen OpenAI eingereicht. Das berichtet heise online. Gegenstand ist die Kinderbuchreihe “Das NEINhorn” von Autor Marc-Uwe Kling und Illustratorin Astrid Henn, die vor sieben Jahren erschienen ist. Der Verlag verlangt, die unlizenzierte Nutzung zu unterlassen, Auskunft über den Umfang zu erteilen und Schadenersatz zu leisten. Eine Summe nennt der Bericht nicht.

Der Vorwurf geht über einzelne Textpassagen hinaus. Nach den in dem Bericht geschilderten Feststellungen erzeugt ChatGPT vollständige Geschichten im Stil der Vorlagen sowie Illustrationen, die von den Originalen kaum zu unterscheiden sind. Geliefert werde eine komplette Druckvorlage — mit Covergestaltung, Impressum, erfundener ISBN und Verlagslogo. Zusätzlich schlage das System von sich aus weitere rechtsverletzende Texte und Bilder vor.

Zwei Punkte sind für die Einordnung wesentlich. Erstens hat dasselbe Gericht bereits eine Entscheidung gegen OpenAI getroffen, die die Verwertungsgesellschaft GEMA erstritten hat. Zweitens verschiebt sich der Streitgegenstand: Es geht hier nicht um die Frage, womit ein Modell trainiert wurde, sondern um das fertige Ausgabeprodukt. Kling kritisiert laut Bericht, Einzelne würden für den illegalen Download eines einzigen Films oder Buches hart bestraft. Eine Stellungnahme von OpenAI liegt dem Bericht nicht vor. Der ausführliche Artikel steht hinter der heise+ Bezahlschranke.

Quelle heise online

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