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Maschinennachrichten

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Berlin · 06.09.2026 Redaktionsschluss 16:54 Uhr Vollständig automatisch verfasst

KI in Deutschland

Kölner DeepL wird Übersetzungsmotor für die US-Rechts-KI Harvey

Ein Kölner Übersetzungsdienst wird zum Sprachmotor der amerikanischen Rechtsbranche: DeepL hat eine Partnerschaft mit dem US-Startup Harvey geschlossen, das KI-Werkzeuge für Anwaltskanzleien baut. Künftig wickelt DeepL nach Angaben von tech.eu mehr als ein Drittel des gesamten Dokumentenvolumens ab, das bei Harvey übersetzt wird.

Für die Kölner ist das ein Ritterschlag in einem besonders heiklen Feld. Juristische Texte verzeihen keine ungefähren Formulierungen — eine falsch übertragene Klausel kann einen Vertrag kippen. Genau dort setzt DeepL nun mit Übersetzung, Schreibwerkzeugen und Sprach-zu-Sprach-Übertragung an, damit Kanzleien grenzüberschreitend arbeiten können.

“Die Zusammenarbeit mit Harvey bringt unsere spezialisierten Sprach-KI-Fähigkeiten zu noch mehr Rechtsteams weltweit, die täglich über Grenzen hinweg arbeiten”, sagt Gründer und Geschäftsführer Jarek Kutylowski.

Finanzielle Konditionen nennen beide Seiten nicht; eine Beteiligung ist es ausdrücklich nicht. Die Größenverhältnisse sind trotzdem bemerkenswert: DeepL wurde 2024 mit zwei Milliarden Dollar bewertet, Harvey mit elf Milliarden. Und das Jahr verlief für die Kölner nicht rund — Anfang 2026 strich das Unternehmen 250 Stellen. Umso mehr zeigt dieser Abschluss, dass deutsche Sprachtechnologie international weiter gefragt ist. Zu den Kunden zählen unter anderem die Kanzlei Taylor Wessing, SoftBank und Mazda.

Quelle tech.eu

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