KI in Deutschland
L-Bank steigt bei Flip ein: 25 Millionen Dollar für KI an der Werkbank
Im Büro ist die KI längst Alltag — am Fließband, im Handel und in der Pflege dagegen kaum. Diesen Befund stellt Benedikt Brand, Mitgründer und Geschäftsführer von Flip, an den Anfang. Sein 2018 gegründetes Unternehmen sammelt nun 25 Millionen Dollar ein, um seine Plattform für genau diese Beschäftigten auszubauen.
Bemerkenswert ist, wer mitgeht: Neben den bestehenden Geldgebern Notion Capital und HV Capital, die ihre Anteile aufstocken, steigt die L-Bank neu ein — die Förderbank des Landes Baden-Württemberg. Öffentliches Landeskapital fließt hier also direkt in eine KI-Anwendung für die Schichtbelegschaft. Beteiligt sind zudem Business Angels und institutionelle Investoren, die nicht namentlich genannt werden.
Was die Plattform kann, klingt unspektakulär und ist im Alltag genau deshalb interessant. Sie bündelt interne Kommunikation, Arbeitsabläufe, digitale Identität und KI-Werkzeuge in einer einzigen Anwendung. Das Modul Fusion erzeugt maßgeschneiderte Apps für einzelne Filialen, Teams oder Arbeitsprozesse. Frontline Identity wiederum lässt Beschäftigte auf Firmensysteme zugreifen, die über gar keine dienstliche E-Mail-Adresse verfügen.
Die Runde trägt keine Stufenbezeichnung, und wie viel die einzelnen Beteiligten beisteuern, teilt das Unternehmen nicht mit. Auch seinen Firmensitz nennt der Bericht von tech.eu nicht.
Quelle tech.eu
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