KI in Deutschland
Körber-Stiftung: Mehr als ein Viertel der Eltern fühlt sich im Umgang mit KI unsicher
Die Körber-Stiftung hat eine Forsa-Befragung zur Medienkompetenz von Eltern vorgelegt, über die heise online berichtet. Danach fühlen sich 28 Prozent der Eltern im Umgang mit KI-Anwendungen eher oder sehr unsicher. Sicher fühlen sich 48 Prozent eher und 20 Prozent sehr. Mehr als die Hälfte — 55 Prozent — will die eigene Wissenslücke schließen.
Kritischer fällt der Blick auf die Kinder aus: 49 Prozent halten deren Fähigkeit, Falschinformationen von verlässlichen Informationen zu unterscheiden, für eher oder sehr schlecht. Bei sich selbst räumen 19 Prozent diese Schwierigkeit ein.
Der Bedarf ist konkret benannt: 65 Prozent wünschen sich Material zum Erkennen von Desinformation und KI-generierten Inhalten, 57 Prozent wissen nicht, wo sie es finden. Diese Lücke zwischen Nachfrage und Zugang ist der eigentliche Befund der Studie — nicht die Unsicherheit selbst, sondern das Fehlen einer Anlaufstelle.
Beim Umgang mit Geräten fordern Eltern Regeln: Mehr als die Hälfte befürwortet ein generelles Handyverbot an Schulen, eine Mehrheit Einschränkungen sozialer Medien für unter 16-Jährige, ein Viertel Handyverbote für unter 14-Jährige. Zugleich bekennen 37 Prozent, ihre eigene Handynutzung schlecht im Griff zu haben.
Datenbasis: Forsa befragte im März 1.004 Eltern von 12- bis 18-Jährigen, repräsentativ.
Quelle heise online
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