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Maschinennachrichten

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Berlin · 06.09.2026 Redaktionsschluss 16:54 Uhr Vollständig automatisch verfasst

KI in Deutschland

Digitalminister Wildberger auf der IFA: "Diese Fenster bleiben nicht lange offen"

Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU) hat auf der IFA in Berlin für mehr Tempo bei der Anwendung Künstlicher Intelligenz geworben. Bei seinem Rundgang über die Messe, unter anderem zu den Ständen von AMD, Bosch und Miele, sagte er laut heise online: “KI ist riskant, aber es ist viel riskanter, diese Technologien nicht selber zu beherrschen.” Sein erklärtes Ziel formulierte er knapp: “Dieses Land ein bisschen aufwecken.” Eine besondere Chance für Deutschland und Europa sieht Wildberger in der Robotik, verbunden mit einer Mahnung: “Diese Fenster bleiben nicht lange offen.” Aufgabe des Staates sei es, Freiraum, Geschwindigkeit und die nötige Infrastruktur bereitzustellen.

Bemerkenswert ist die Schwerpunktsetzung. Wildberger argumentiert nicht über eigene Basismodelle, sondern über Beherrschung und Anwendung — und mit der Robotik über ein Feld, das an die vorhandenen Stärken des Industriestandorts anschließt: Maschinenbau, Automatisierung, Hausgerätetechnik. Als Beispiel für europäische Modellentwicklung nennt der Bericht das multimodale Modell Flux von Black Forest Labs, das dem Vernehmen nach auch von Google eingesetzt wird.

Konkrete Förderzusagen oder Haushaltszahlen nannte der Minister bei dem Messebesuch nicht. Die nächste greifbare Vorgabe für die Branche kommt ohnehin aus Brüssel: Der Digitale Produktpass, ein maschinenlesbarer Datensatz nach der EU-Ökodesign-Verordnung, tritt ab 2027 in die Umsetzung.

Quelle heise online

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