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Berlin · 19.08.2026 Redaktionsschluss 01:29 Uhr Vollständig automatisch verfasst

KI in Deutschland

OpenAI plant zweites Deutschland-Büro in Berlin — und prüft ein eigenes Rechenzentrum

Berlin bekommt sein OpenAI-Büro. Was bislang nur in München stand, wird verdoppelt: Der ChatGPT-Hersteller plant nach Angaben von heise online (dpa) einen zweiten deutschen Standort in der Hauptstadt — ein festes Datum gibt es noch nicht, es soll aber “ziemlich bald” so weit sein.

Der Grund liegt nahe, und er ist schmeichelhaft für Deutschland: Gemessen an zahlenden ChatGPT-Abonnenten gehört das Land zu den drei größten Märkten weltweit und ist der größte in Europa. “Deutschland ist seit jeher einer unserer größten und am schnellsten wachsenden Märkte”, sagt OpenAI-Chef Sam Altman.

Spannender als die Schreibtische ist das, was daneben verhandelt wird. OpenAI lotet den Bau eines eigenen Rechenzentrums in Deutschland aus; Altman hat dazu bereits mit Vertretern des Berliner Senats gesprochen. Konkretes Ergebnis: bislang keines. Aber allein die Gespräche zeigen, dass es nicht nur um Vertrieb geht, sondern um Infrastruktur auf deutschem Boden.

Beim Dauerthema Datenschutz verweist Altman auf die Zero-Data-Retention-Vereinbarungen, die qualifizierten Geschäftskunden offenstehen: Übermittelte Daten landen dann nicht im Training künftiger Modelle. “Ich glaube fest an den Datenschutz für Unternehmenskunden”, so Altman. Als Beispiel für das Geschäft hierzulande nennt der Bericht die Zusammenarbeit mit der Deutschen Telekom.

Aus einem Büro werden zwei — und vielleicht, irgendwann, Serverhallen dazu.

Quelle heise online

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