KI in Deutschland
Berliner KI-Startup beatsquares sammelt zwei Millionen Dollar ein
Zwei Millionen Dollar für ein Berliner Team, das den Weg von Inhalten durch die Kanäle automatisiert: beatsquares hat seine Seed-Runde geschlossen. Angeführt haben sie IBB Ventures und XTR Capital, mit an Bord sind ddvg, V-Ventures, Media-Impact — der Medienarm der niederländischen Veronica-Stiftung — und mehrere Business Angels. In der Pre-Seed-Runde 2024 waren es noch 500.000 Dollar.
Die Plattform übersetzt Inhalte automatisch und verteilt sie in die jeweils passenden Kanäle und Formate. Zielgruppe sind Verlage, Kommunikationsabteilungen, Marken und Thought Leader — alle also, die dieselbe Botschaft immer wieder neu zuschneiden müssen. Dass Süddeutsche Zeitung, Tagesspiegel und die Messe Berlin bereits zu den Kunden zählen, spricht für die Marktreife.
Spannend ist auch, wer hier baut. René Bosch war stellvertretender Chefredakteur der BILD. Peter Dyllick-Brenzinger kommt aus der Produktentwicklung von Axel Springer und von der Publishing-Plattform Purple. Mark Page hat das Wasserstoffunternehmen HH2E mitgegründet und gehörte zur Führungsriege von Kearney. Redaktionserfahrung trifft hier auf Erfahrung im Unternehmensaufbau.
Für Berlin ist das eine gute Nachricht: KI-Werkzeuge für die Medienbranche entstehen in der Stadt, und deutsche Verlagshäuser gehören zu den ersten, die sie im Alltag einsetzen.
Quelle Startbase
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