Spielerisch Programmieren lernen mit 'Human Resource Machine'

Mit dem Computerspiel Human Resource Machine kann man die Grundlagen der maschinennahen Programmierung spielerisch erlernen.

Ein Büroarbeiter bekommt von seinem Chef eine Aufgabe gestellt, wie er die Zahlen und Buchstaben vom Eingabefließband zu verarbeiten hat und welche Ausgaben auf dem Ausgabefließband erwartet werden. Die Aufgabe des Spielers ist es, den Büroarbeiter “zu programmieren”. Hierzu hat der Büroarbeiter einen kleinen Hilfsspeicher und rudimentäre Befehler wie z. B. “copyfrom”, “copyto”, “add” oder Inkrementierung mit “bump” zur Verfügung.

Human Resource Machine

Insgesamt gibt es 41 solcher “Programmieraufgaben”, die von sehr einfach bis hin zum Sortieren und Ermittlung der Primfaktoren reichen.  Optional ist die Optimierung nach der Anzahl der Zeilen Code oder der Anzahl der durchgeführten Rechenschritte.

Aus technischer Perspektive erlernt man so die Grundlagen der Assembler-Programmierung. Ich persönlich fand mich in die 80er-Jahre zurückversetzt, als ich den in Assembler programmierte.

Die Animationen sind niedlich, die Grafiken haben einen guten Stil, die Musik ist toll. Nur das Debugging könnte ein wenig besser sein, denn man kann z. B. keine Breakpoints setzen. 

Im Endeffekt aber ein sehr tolles Spiel.

Anmerkung: Dieser Artikel wurde im November 2016 an das neue Blog-Format angepasst.

 "Die ‚komplexe‘ Perspektive - Kurzvorstellung" "Gute Präsentationen machen gut präsentiert"